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27.04.2018 // WoAnders-Turnier 2018 am 21. und 22. April

Wir freuen uns schon jetzt auf das WoAnders-Turnier 2019

– das war die einhellige Meinung aller Teilnehmer am Ende unserer gemeinsamen zwei Tage.

Vizepräsident Werner Kinder, der sich besonders für die Hobby-Golfer im Club stark macht, erinnerte sich Anfang des Jahres an einen früher privat organisierten Golf-Ausflug: Zwei Tage „woanders“, zwei verschiedene Plätze spielen, ein schönes Hotel zur Übernachtung, in akzeptabler Entfernung und zu einem moderaten Gesamtpreis – so waren damals die Rahmenbedingungen. Nach mehreren schönen Kurzreisen in den Vorjahren schlief diese beliebte Aktion leider nach dem Jahr 2012 aus den verschiedensten Gründen ein.

Werner Kinder wollte dieser Idee neues Leben einhauchen und erhielt vom Vorstand grünes Licht für ein offizielles Auswärts-Clubturnier. Ein eigens gegründetes Organisationsteam machte sich also Gedanken, wie man dieses Turnier gestalten könne. Es sollte nicht nur woanders (nicht in Bissenmoor) sein, es sollte anders organisiert und gespielt werden: die Flights wurden per Los zusammengestellt, die Wertung ging über zwei Tage und es zählten nur die Nettopunkte. Aus diesen beiden Grundüberlegungen entstand dann auch der Name für den Ausflug: WoAnders-Turnier.

Als Ziel wurde die nördliche Lüneburger Heide auserkoren; die Golfplätze „An der Göhrde“ und Bad Bevensen sollten es sein. Die Teilnehmerplätze waren in kurzer Zeit vergeben. Ganz reibungslos ging die Vorbereitung des Ausflugs natürlich nicht vonstatten. Mal gab es Probleme, die von uns benötigten E-Carts bereitzustellen, mal wollte die von uns gewünschte Sitzordnung im Restaurant partout nicht klappen. Viele Telefonate und E-Mails waren nötig, um doch noch alle Steine rechtzeitig aus dem Weg zu räumen. Am Ende konnten sich 41 Golferinnen und Golfer auf den Weg in die Heide machen.

Petrus hatte ein Herz für die „WoAnders“-Golfer: an beiden Tagen bestes Golfwetter! Sommer im Frühling! Die Frage war endlich einmal nicht, wie man sich vor dem vielen Wasser von oben schützen solle, sondern ob man genug Wasser zum Trinken auf die Runde mitgenommen hat.

Am ersten Tag, dem Samstag, wurden die Teilnehmer im GC Göhrde im Naturpark Elbhöhen-Wendland, nicht weit von Dannenberg, erwartet. Ein kleiner schmackhafter Imbiss sorgte für die nötige Stärkung, bevor es auf den sogenannten „White Course“ ging. Die Besonderheit des Platzes in Göhrde liegt darin, dass es bei jedem Loch jeweils zwei verschiedene Herren- und Damenabschläge gibt, die zu unterschiedlichen Kursen gehören. „Achtet auf die weiß-gelbe und die weiß-rote Markierung der Teeboxen“ lautete der gute Rat des Göhrder Clubsekretärs. Dennoch, so mancher Flight irrte ein wenig herum, bis die richtigen Teeboxen gefunden waren. Ein Übersichtsplan der gesamten Anlage wäre durchaus von Vorteil gewesen …. Die Bahnen waren z.T. enger als in Bissenmoor, die Hanglagen erwiesen sich als moderat. Wer konnte schon ahnen, dass das nur ein laues Vorspiel war zu dem Platz, der uns in Bad Bevensen am nächsten Tag erwartete.

Allen Teilnehmern fuhr der Schreck in die Knochen, als man hörte, dass eine Golferin aufgrund plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme ihre Runde abbrechen musste. Eine zufällig im Clubhaus anwesende Ärztin informierte den Rettungswagen, der unsere Sportkameradin ins Krankenhaus nach Dannenberg brachte. Gottlob stabilisierte sich ihr Zustand über Nacht, so dass sie am nächsten Tag mit ihrem Ehemann die Heimfahrt antreten konnte.

Eine völlig unerwartete Materialschlacht ereignete sich in einem Flight: bei zwei Teilnehmern versagten strategisch wichtige Ausrüstungsgegenstände plötzlich ihren Dienst. Bei der einen waren es Golfschuhe, von denen sich nach wenigen Löchern die Sohle löste. Bei dem anderen war es ein 20 Jahre alter Golftrolley, der mitten auf der Runde auseinander brach. Das Schuhproblem lies sich (wenn auch zähneknirschend ob des stolzen Preises) im örtlichen Proshop lösen. Der gebrochene Trolley konnte am nächsten Tag durch einen Leih-Trolley ersetzt werden.

Nach diesem Golftag freuten sich alle auf den gemeinsamen Abend im Hotel Amtsheide in Bad Bevensen. Auch hier ging es etwas „anders“ zu als gewohnt, die Teilnehmer suchten sich ihre Plätze nach Belieben, unabhängig von den Flights des Tages. Nach dem Abendessen, einem mediterranen Buffet, bei dem jeder auf seine Kosten kam, hatte das extra kreierte Spiel „Golf-Bingo“ Premiere (siehe Kasten). Die Namen der zu tippenden Golfer wählte „Glücksfee“ Gisela Petersen aus. Als bester Tipper und damit Sieger des Golf-Bingo erwies sich der Benjamin der Gruppe; Arne Schwertfeger konnte sechs Ergebnisse richtig raten. Belohnt wurde er mit einem Gutschein für eine Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen im Hotel Amtsheide plus zwei Greenfees auf dem Platz in Bad Bevensen. Hilke Masler und Uli Post hatten jeweils fünf richtige Tipps und bekamen dafür je einen Greenfee-Gutschein „2 für 1“ des GC Göhrde.

Golf-Bingo

  • Jeder Teilnehmer erhält eine Übersicht der gestarteten Flights mit allen Spielern.
  • Aus jedem Flight wird eine Person ausgelost bzw. benannt.
  • Ein Loch zwischen 1 und 18 wird ausgelost bzw. benannt.
  • Jeder Teilnehmer tippt nun die jeweilige Schlagzahl der ausgewählten Personen an diesem einen bestimmten Loch und trägt die Zahl neben dem Namen ein. Auch das Ergebnis „Strich“ für einen Streicher ist möglich.
  • Anschließend werden die offiziellen Ergebnisse verlesen.
  • Richtige Tipps werden auf der Übersicht gekennzeichnet.
  • Wer die meisten richtigen Tipps hat, gewinnt das Spiel.

In geselliger Runde klang der Abend aus, für den einen früher … für den anderen auch später.

Der GC Bad Bevensen, unweit des Hotels, war dann der zweite Turnierschauplatz. E-Carts in mehr als ausreichender Menge standen bereit – da hätte man ja schon stutzig werden können. Ist der Platz etwa schwer? Sowohl die Bahnen 1 und 2 als auch die 10 und die 11 präsentierten sich noch ganz harmlos, aber ab der Bahn 3 bzw. 12 war jedem klar, dass dieser Platz einen ganz eigenen, zu Bissenmoor absolut konträren Charakter, besitzt. Abschläge von Kanzeln in nicht einsehbare Tiefen, durch enge Baumkorridore hindurch oder steil bergauf – das kennen wir nicht! In regelmäßigen Abständen war ein lautes „Tock“ zu vernehmen, immer dann, wenn ein Ball eine der hohen Kiefern traf, um danach auf Nimmerwiedersehen im Dickicht zu verschwinden. Und so wurde die schon anspruchsvolle Göhrde vom Vortag im Nachhinein richtig einfach! Hatte man es dann irgendwie zum Grün geschafft, erwies sich das Putten als Glücksspiel. Holperige, löchrige, in ihrer Geschwindigkeit kaum einzuschätzende Grüns ließen die meisten mehr als einmal an ihren golferischen Fähigkeiten zweifeln.

So ist es auch kein Wunder, dass es nur vier Herren und zwei Damen gelang, ein gleiches oder sogar besseres Ergebnis als am Vortag zu erzielen.

Auf der Terrasse des Clubhauses erwarteten alle mit Spannung die Siegerehrung. Je fünf Preise für die Damen und die Herren sollten vergeben werden. Marion Ruppert aus dem Organisationsteam hatte mit viel Engagement und Phantasie für die Verpackung gesorgt. Die beiden ersten Preise, je einen Gutschein für zwei Personen für ein Drei-Gang-Menü in unserem Restaurant Bellevue hatte Präsident Rainer Fahs aus seiner Privatschatulle gestiftet. Auch die weiteren Preise waren Gutscheine für das Bellevue bzw. das Bistro im Clubhaus.

Die Damenwertung gewann mit 68 Nettopunkten Hyangi Jin, die zusätzlich noch einen kleinen Siegerpokal in Empfang nehmen durfte. Die weiteren Preisränge belegten Elke Post (64 Punkte), Janne Gertzen (62), Martina Bertram (57) und Patricia Fahs (48).

Bei den Herren hatte mit 63 Nettopunkten Holger Nehls die Nase vorn, auch er erhielt zusätzlich einen kleinen Pokal zur Erinnerung. Rainer Fahs (61 Punkte), Jürgen Gembler (57), Michael Zalewski (56) und Rainer Bertram (54) folgten auf den weiteren Plätzen.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch Marion Ruppert und Werner Kinder hervorragende Ergebnisse aufwiesen, beide aber auf einen Preis verzichteten.

Werner Kinder, der die Siegerehrung in launiger Manier durchführte, dankte im Abschluss seinem Organisationsteam. Er betonte außerdem, dass dieses Turnier aus der Clubkasse bezuschusst wurde, um die Kosten für die Teilnehmer im Rahmen zu halten. Nachdem die Resonanz so gut war, soll es auch in 2019 wieder im Turnierkalender erscheinen. Diese Nachricht wurde mit viel Beifall aufgenommen. In einer Spontan-Abstimmung sprach sich eine deutliche Mehrheit dafür aus, das nächste WoAnders-Turnier in die Woche (also nicht auf das Wochenende) zu legen.

Michael Zalewski, der das letzte Turnier dieser Art im Jahr 2012 organisiert hatte, bedankte sich mit einem Weinpräsent bei Werner Kinder und seinem Team für die gelungene Wiederaufnahme. Auch der Clubsekretär des GC Bad Bevensen überreichte ein kleines Präsent, als Dank für die Ausrichtung des Turniers auf der Anlage.

Danach machten sich die Bissenmoorer auf den Heimweg gen Norden, im Gepäck die Erinnerung an zwei schöne Golftage.

Bilder des WoAnders-Turniers finden Sie hier!

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